Auf dieser Webseite finden Sie Informationen und Hintergrundmaterial zu den Menschenrechtsanliegen von Amnesty International im Iran.
Wir gehen davon aus, dass Besucher dieser Seite bereits im Wesentlichen mit der Organisation und den Arbeitsweisen von Amnesty International Deutschland vertraut sind. Wenn Sie allgemeine Informationen über die Organisation suchen, besuchen Sie bitte www.amnesty.de
„Sie töten nicht nur Menschen, sondern auch die Hoffnung“
Akbar Ganji, Journalist
Der 58-jährige Abdolfattah Soltani ist ein international bekannter und anerkannter Rechtsanwalt, der viele Opfer von Menschenrechtsverletzungen im Iran verteidigt hat und dadurch selbst zum Ziel politischer Verfolgung wurde.
Frauen im Iran werden oft als Opfer dargestellt – hoffnungslos unfähig, für ihre eigenen Rechte einzutreten und sie einzufordern. Die Wahrheit ist jedoch, dass iranische Frauen im Herzen der Menschenrechtsbewegung sind und dass einige die mutigsten und effektivsten Menschenrechtsaktivisten im Iran sind.
Filmschaffende sind im Iran in den vergangenen Jahren verstärkt zur Zielscheibe von Unterdrückung und Repressalien geworden. Ihre Arbeit unterliegt einer strengen Zensur. Regisseure, deren Filme sich kritisch mit den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen im Iran auseinandersetzen, aber auch Schauspieler und andere Filmschaffende werden inhaftiert, vor Gericht gestellt und zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Einige von ihnen mussten ihre Haftstrafen in der Vergangenheit zwar nicht antreten. Aber das Risiko der Vollstreckung der rechtskräftigen Urteile hängt wie ein Damoklesschwert über ihnen. Auch mit Berufs- und Ausreiseverboten wird versucht, Filmschaffende zum Schweigen zu bringen.
Mohammad Sadiq Kabudvand verbüßt im Iran eine zehnjährige Haftstrafe wegen der friedlichen Äußerung seiner Ansichten.
Im Rahmen des Briefmarathons von amnesty international können Sie sich für ihn einsetzen.
Der Fall des christlichen Pastors Yousef Nadarkhani (auch Naderkhani), der sich im Iran wegen „Apostasie“ in Haft befindet, weil er es ablehnte seiner Religion abzuschwören, erzeugt derzeit große internationale Aufmerksamkeit.
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