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Hier finden sie regelmäßig Möglichkeiten sich aktiv für Opfer von Menschenrechtsverletzungen im Iran einzusetzen
Filmschaffende sind im Iran in den vergangenen Jahren verstärkt zur Zielscheibe von Unterdrückung und Repressalien geworden. Ihre Arbeit unterliegt einer strengen Zensur. Regisseure, deren Filme sich kritisch mit den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen im Iran auseinandersetzen, aber auch Schauspieler und andere Filmschaffende werden inhaftiert, vor Gericht gestellt und zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Einige von ihnen mussten ihre Haftstrafen in der Vergangenheit zwar nicht antreten. Aber das Risiko der Vollstreckung der rechtskräftigen Urteile hängt wie ein Damoklesschwert über ihnen. Auch mit Berufs- und Ausreiseverboten wird versucht, Filmschaffende zum Schweigen zu bringen.
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Mohammad Sadiq Kabudvand verbüßt im Iran eine zehnjährige Haftstrafe wegen der friedlichen Äußerung seiner Ansichten.
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Yousef Nadarkhani aus dem Iran, 35 Jahre alt, konvertierte mit 19 Jahren zum Christentum. Er protestierte gegen den Pflicht-Islam-Unterricht an iranischen Schulen. Dafür ist er zum Tode verurteilt worden.
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Sie glauben nicht, dass Fußball und Menschenrechte viel miteinander zu tun haben? Im Iran schon. Fußball und Frauenrechte? Im Iran ganz besonders.
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Die Arbeiter im Iran kämpfen um ihre Rechte und Lebensbedingungen. Per Gesetz sind Zusammenschlüsse und unabhängige Organisationen verboten. Dennoch kämpfen sie für angemessene Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Jobsicherheit.
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Hier finden sie Petitionslisten, die z.B. an einem Stand einer ai Gruppe verwendet werden können. Bitte senden Sie unterschriebene Petitionen an die in der Petition angegebene Adresse. Sollte keine Adresse genannt sein, fragen Sie bitte per E-Mail bei uns nach.
Mohammad Reza Haddadi wurde wegen Mordes am 6. Januar 2004 im Alter von 15 Jahren von einem Gericht in Kazeroun zum Tode verurteilt, obwohl er im Prozess sein Geständnis zurückgezogen hatte und auch seine Mitangeklagten ihn entlastet hatten. Schon fünfmal war seine Hinrichtung angesetzt.
Hier finden Sie die Petition zur Unterstützung von Mohammad Reza Haddadi - PDF, 56 kB
Hier finden Sie eine Online-Petition der US-amerikanischen Sektion von Amnesty International für Studenten im Iran, u.a. Majid Tavakkoli und Behareh Hedayat
Hier gelangen Sie zur Aktionsseite und zur Online-Petition - www.amnestyusa.org
Dies ist eine Online-Petition für die sofortige Freilassung der Frauenrechtlerin Maryam Bidgoli, die zwar nicht von Amnesty International aufgesetzt wurde, aber deshalb nicht weniger unterstützungswürdig ist.
Hier gelangen Sie zur Online-Petition - www.gopetition.com
Diese Petition bringt unsere Besorgnis über den Fall der sieben Mitglieder der Baha’i-Gemeinde im Iran zum
Ausdruck, die am 7. August 2010 zu 20 Jahren Haft verurteilt wurden. Das Urteil wurde im September
2010 zunächst auf 10 Jahre reduziert, aber in der Berufung im März 2011 wieder auf 20 Jahre angehoben.
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Hier finden Sie die Petition zur Unterstützung der betroffenen Bahá'í - PDF, 99 kB
Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!
Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die "Briefe gegen das Vergessen" wirken durch ihre enorme Anzahl.
Wir brauchen Ihre Unterstützung. Gegen das Vergessen. Beteiligen Sie sich an den Briefen gegen das Vergessen!
Der iranische Journalist und Menschenrechtsverteidiger Abolfazl Abedini Nasr verbüßt derzeit im Evin-Gefängnis in Teheran eine zwölfjährige Freiheitsstrafe. Amnesty International betrachtet ihn gewaltlosen politischen Gefangenen.
Abolfazl Abedini Nasr ist am 30. Juni 2009 festgenommen worden, 18 Tage nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Iran. Am 26. Oktober 2009 kam er gegen Kaution frei, wurde jedoch am 3. März 2010 im Zuge einer Verhaftungswelle, die sich gegen MenschenrechtsverteidigerInnen richtete, erneut fest genommen.
Bei seiner zweiten Festnahme soll Abolfazl Abedini Nasr von Angehörigen der Sicherheitskräfte geschlagen worden sein. Vier Tage später wurde er ins Evin-Gefängnis verlegt und dort nach vorliegenden Meldungen erneut mit Schlägen traktiert. Etwa drei Monate später brachten die Behörden Abolfazl Abedini Nasr nach Ahvaz in das dortige Karoun-Gefängnis und im September 2010 schließlich wieder zurück in die Haftanstalt Evin.
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Die Journalistin Hengameh Shahidi verbüßt derzeit eine sechsjährige Haftstrafe im Teheraner Evin-Gefängnis. Angeklagt hatte man sie wegen "Teilnahme an Versammlungen und Konspiration mit dem Ziel, die nationale Sicherheit zu gefährden", "Propaganda gegen den Staat" und "Beleidigung des Präsidenten". Hengameh Shahidi wurde im Juni 2009 kurz nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen festgenommen und 50 Tage lang in einer winzigen Zelle in Einzelhaft gehalten. Gegen Kaution kam die Journalistin vorübergehend frei, wurde dann aber wieder in Haft genommen, um die Gefängnisstrafe zu verbüßen. Amnesty International betrachtet Hengameh Shahidi als gewaltlose politische Gefangene.
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