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29.09.2011

Das Recht auf freie Meinungsäußerung für Aserbaidschaner

Drewery Dyke, Mitarbeiter von Amnesty International, spricht mit Fakhteh Zamani, Vorsitzender der Vereinigung zum Schutz aserbaidschanischer politischer Gefangener im Iran.

Die azerische Minderheit im Iran wird davon abgehalten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen und an friedlichen Versammlungen und Demonstrationen zur ökologischen Situation des Sees Oroumieh teilzunehmen. Unbestätigten Berichten zufolge wurden mindestens zwei Demonstranten getötet und zahlreiche andere verhaftet.

Amnesty International ruft die Behörden dazu auf den Gefangenen unverzüglichen Zugang zu ihren Familien und Anwälten zu gewähren, ihnen die Möglichkeit einzuräumen ihre Verhaftung anzufechten und jeden, der allein wegen der friedlichen Wahrnehmung seines Rechts auf freie Meinungsäußerung inhaftiert wurde, unverzüglich freizulassen. Wir fordern außerdem eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge rund um den See Oroumieh und, dass jene, die für die Verletzungen der Menschenrechte, einschließlich der unrechtmäßigen Tötungen, verantworlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden.

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